Wie der Einladung zu entnehmen ist sollen dieses Jahr 15 Euro pro Spieler erhoben werden.
Nach der WM 2005, wo die Beiträge bei 20 Euro lagen, habe ich wohlwollend beobachtet wie die Teilnahmegebühr stetig sank und schließlich bei 10 Euro angekommen ist. In Zeiten der Finanzkriese ist dieser Betrag scheinbar nicht mehr tragbar, wodurch nun ein drastischer Aufschlag verlangt und die Verbandspresse zu einer kritischen Hinterfragung veranlasst wird.
Unfreiwillig wurde bei der letzten WM ein etwas anderes Finanzierungsmodell angewendet. Vor den KO Rundenspielen, nachdem absehbar wurde, dass die Spielergebühreinnahmen nicht ausreichen werden um die Turnierkosten zu decken, wurde von jedem verbliebenen Spieler eine Nachzahlung erbittet. Ich finde es überlegenswert dieses System beizubehalten!
Wenn ich nun juristisch Argumentiere werde ich gegen einen Juristen sicherlich keine Chance haben, aber dennoch sollte man die Präzedenzfälle berücksichtigen, die 20 zu 10 werden ließen und man sollte berücksichtigen worum es bei der inoffiziellen südwestdeutschen Billard Weltmeisterschaft eigentlich geht. (im Übrigen sollten wir uns mal auf ne anständige Abkürzung für die Sache einigen^^)
Zur Not Argumentiere ich auch gerne emotional. ;)
Also, ich gehe davon aus, dass es sich um einen ehrlichen, fairen, dennoch verbissenen und von Ehrgeiz geprägten Wettkampf handelt, bei dem allerdings in erster Linie der Spaß im Vordergrund stehen soll! Auf dieser Grundlage sollte auch die Finanzierung stehen!
Deswegen mein Vorschlag, 10 Euro für jeden Teilnehmer, für jeden stemmbar, für jeden fair. Wer eine Runde weiter kommt zahlt einen annehmbaren Zuschlag.
Das Argument das mir heute früh entgegengehalten wurde, es wäre dann eine Bestrafung für diejenigen die eine Runde weiter kämen, hm…. um das zu bewerten müsste man erstmal klären worum es in dem Turnier geht? Geht es um Prestige, Ranglistenpunkte, oder doch um ne billige Stunde Billard? Ist es denn in dem Sinne dieses Turniers wenn schwächere Spieler die stärkeren finanzieren?
