Optimistisch zu sein, das ist nicht meine Stärke und doch ist das ein Fazit der nun zu Ende gegangenen WM.
Mittwoche, 8 April, Halbfinale!
Als erstes stand das Duelle Christian gegen Markus auf dem Programm. Markus, der bei dem Championship letztes Jahr einen gelungenen Einstand in der hiesigen Billardszene feierte, dennoch bei seiner WM Premiere dieses Jahr eher belächelt als respektiert wurde, mauserte sich still und leise in dieses Halbfinale. Das Phänomen unterschätzt zu werden dürfte dem wortkargen Burschen wohl so schnell nichtmehr passieren, spielte er doch das etablierte, aber auch leider überwiegend stagnierende Teilnehmerfeld souverän an die Wand. Nun kam es also zu seiner Feuertaufe gegen den vermeintlich besten in unseren Reihen, gegen den amtierenden Weltmeister Christian. Es war eine ruhige und konzentriert geführte Partie, die „Weiße“ rollte leise und präzise über den Tisch. Ein Spiel dass beide Kontrahenten lag. Christian, bei dem man dieses Turnier vergeblich auf Zauberbillard wartete, lauerte auf Fehler seines Gegners. Und die kamen, und die nutzte er! Etwas zu deutlich, aber letztlich verdient, 8:3 für Christian.
Christian nannte es Arbeitssieg, zum Zittersieg fehlte bei Markus leider noch ein Stück. Aber Kopf hoch Markus, super gespielt!
Das zweite Halbfinale, im Nachhinein das Spiel des Turniers, Werner Gandyra gegen Daniel Bodes! Werner vertrieb sich die Zeit bis zum Showdown mit einer Runde Sudoku, Daniel flappste mit der Presse. Beide sehr ruhig und entspannt bis zu ihrem Match.
Ein Spiel ohne Handicap, es ging bei 0:0 los, 8 Gewinnsätze, beide mit gleichen Bedingungen, der bessere sollte weiter kommen! Nach über zwei Stunden, nach Ende der Partie waren sich jedoch beide einig, es kam nicht der bessere weiter, sondern der glücklichere! In einem Festival des Schnipsens setzte sich Werner schließlich 8:7 gegen Daniel durch! Beim Stand von 7:7 zeigte Daniel nochmal alles und hatte den ersten Matchball, doch die Nerven, sie versagten ihm und Werner, dem es fast unangenehm war, versenkte darauf die „Acht“ sicher in der aus seinen Sicht langen rechten Tasche.
Damit war die Neuauflage des Finales 2006 besiegelt, Daniel blieb nur der Titel Geheimfavorit der Herzen und das Spiel um Platz drei.
In diesem Spiel um Platz drei zeigte Daniel jedoch sein tot geglaubtes Gesicht, spielte schlecht und verlor gegen Markus 4:8. Bei beiden fehlte der letzte Biss, aber der gleichgültige, fast patzige Daniel setzte hier sein gewonnen Sympathien aufs Spiel und wurde zu recht vierter.
Dennoch, beide waren die Bereicherung und die Überraschung des Turniers, bleibt zu hoffen dass sie sich weiter entwickeln und endlich dem Teddybären die Zähne ziehen!
„Er wird von euch in den Himmel gehoben, das ist euer Fehler, er ist schlagbar. Ich habe ihn schon geschlagen und ich sehe keinen Grund es nicht wieder zu tun“ so die Worte des Herausforderers. Schob allerdings hinterher, „es hängt von meiner Tagesform ab“. Christian dagegen sah die Sache eindeutig, das wird ein Pflichtsieg!
2006 hat sich Werner mit Christian einen heißen Tanz geliefert, bis zum 5:5 war damals alles offen, doch letztlich wurde Christian Weltmeister. Und dieses Jahr? Zerfahrener und abtastender Beginn, scheinbar wollte keiner auf diese Distanz schon zu Anfang zu viel riskieren. Christian gewann den ersten Frame und glich aus! (Werner hatte dank Handicap einen vor) Doch was folgte war fast eine Demütigung, Werner von seiner Bestform weit entfernt und immer wieder mit schlimmen Fehlern! Wie ein Uhrwerk spulte Christian die Frames runter und lies schon zu Mitte der Partie keinen Zweifel offen wer Weltmeister werden würde, auch wenn Werner sich stabilisierte! 8:3!
Christian, der erste Weltmeister der seinen Titel verteidigen konnte! Glückwunsch! Auch an Werner, für seinen tollen zweiten Platz!
Trotz des Triumphes lies Christian seine Teilnahme an weiteren Turnieren offen, fast enttäuscht erklärte er im anschließenden Interview ihm wurde das Finale nicht angemessen gewürdigt. Ein Wortlaut der mir nicht unbekannt ist und ich selbst bei meiner einzigen Finalteilnahme auch schon auf den Lippen hatte. Mach dir nichts draus Christian, es ist ein Turnier, das von den Teilnehmern gespielt, geprägt und gestaltet wird, für Zuschauer gibt es nur wenig Platz. Applaus gibt es trotzdem!

Es folgt noch ein Nachbericht „Die Zukunft des Billard“, auch ein Artikel bezüglich „Selbstkritik der Presse und Statistik“ ist in Arbeit. Und natürlich kommt auch bald eine aktuelle Rangliste!
Für Denkanstöße bitte einen Comment schreiben.
Mittwoche, 8 April, Halbfinale!
Christian nannte es Arbeitssieg, zum Zittersieg fehlte bei Markus leider noch ein Stück. Aber Kopf hoch Markus, super gespielt!
Ein Spiel ohne Handicap, es ging bei 0:0 los, 8 Gewinnsätze, beide mit gleichen Bedingungen, der bessere sollte weiter kommen! Nach über zwei Stunden, nach Ende der Partie waren sich jedoch beide einig, es kam nicht der bessere weiter, sondern der glücklichere! In einem Festival des Schnipsens setzte sich Werner schließlich 8:7 gegen Daniel durch! Beim Stand von 7:7 zeigte Daniel nochmal alles und hatte den ersten Matchball, doch die Nerven, sie versagten ihm und Werner, dem es fast unangenehm war, versenkte darauf die „Acht“ sicher in der aus seinen Sicht langen rechten Tasche.
Damit war die Neuauflage des Finales 2006 besiegelt, Daniel blieb nur der Titel Geheimfavorit der Herzen und das Spiel um Platz drei.
In diesem Spiel um Platz drei zeigte Daniel jedoch sein tot geglaubtes Gesicht, spielte schlecht und verlor gegen Markus 4:8. Bei beiden fehlte der letzte Biss, aber der gleichgültige, fast patzige Daniel setzte hier sein gewonnen Sympathien aufs Spiel und wurde zu recht vierter.
Dennoch, beide waren die Bereicherung und die Überraschung des Turniers, bleibt zu hoffen dass sie sich weiter entwickeln und endlich dem Teddybären die Zähne ziehen!
2006 hat sich Werner mit Christian einen heißen Tanz geliefert, bis zum 5:5 war damals alles offen, doch letztlich wurde Christian Weltmeister. Und dieses Jahr? Zerfahrener und abtastender Beginn, scheinbar wollte keiner auf diese Distanz schon zu Anfang zu viel riskieren. Christian gewann den ersten Frame und glich aus! (Werner hatte dank Handicap einen vor) Doch was folgte war fast eine Demütigung, Werner von seiner Bestform weit entfernt und immer wieder mit schlimmen Fehlern! Wie ein Uhrwerk spulte Christian die Frames runter und lies schon zu Mitte der Partie keinen Zweifel offen wer Weltmeister werden würde, auch wenn Werner sich stabilisierte! 8:3!
Christian, der erste Weltmeister der seinen Titel verteidigen konnte! Glückwunsch! Auch an Werner, für seinen tollen zweiten Platz!
Trotz des Triumphes lies Christian seine Teilnahme an weiteren Turnieren offen, fast enttäuscht erklärte er im anschließenden Interview ihm wurde das Finale nicht angemessen gewürdigt. Ein Wortlaut der mir nicht unbekannt ist und ich selbst bei meiner einzigen Finalteilnahme auch schon auf den Lippen hatte. Mach dir nichts draus Christian, es ist ein Turnier, das von den Teilnehmern gespielt, geprägt und gestaltet wird, für Zuschauer gibt es nur wenig Platz. Applaus gibt es trotzdem!
Es folgt noch ein Nachbericht „Die Zukunft des Billard“, auch ein Artikel bezüglich „Selbstkritik der Presse und Statistik“ ist in Arbeit. Und natürlich kommt auch bald eine aktuelle Rangliste!
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13 Kommentare:
Wieder mal ein klasse Artikel!!
Hat jemand die Umfrage gefaked?? ;)
nicht mehr als sonst :P
wieso?^^
Ach ich weiß nicht. Das ging jetzt so schnell, das sich das Ergebnis gewandelt hat. :)
Wieder einmal sehr schön geschrieben wobei das Final natürlich 9:3 und nicht 8:3 ausging.
Für Zauberbillard war bei dieser WM kein platz auser natürlich mein Weltmeisterball zum 9:3 über bande ins Eckloch, ein gelungener Abschlussball wie ich finde.
Gut Stoß!
da wurde ich von der turnierleitung energisch vom spielbericht abkommandiert und die schriftführerin lautstark antanzen gelassen.
nur sie darf auf das heilige papier schreiben! 8:3! :P
Um das Finale angemessen zu würdigen würde ich der Presse empfehlen zuallererst einmal selbst anwesend zu sein.
also erstens: ich werte das mal als angriff gegen mich^^
zweitens, ich sehe mich nicht als presse, schließlich presse ich nichts, ich bin reporter.
drittens, ich war anwesend.
viertens, also wirklich winkes, nur weil die turnierleitung das tischfußballduell gegen den reporter haushoch verloren hat musst du jetzt nicht den chef rauskehren :D
Uuuups! Mein Fehler....
Sorry!
kein problem^^
hat jemand drauf geachtet wer 1000ster besucher war?^^
also Herr Hasch:
erstens: genau so war das auch gemeint
zweitens: bla bla bla
drittens: na ja
viertens: Die Bedingungen des Matches waren auch untragbar.
Das spielgerät entsprach keineswegs meinen proffessionellen Anforderungen! Das nächste Match tragen wir auf meinem Profi Tisch aus.
Mit freundlichen Grüßen,
der Chef
:D
fand die bedingungen auch nciht so gut, der platz war zu glatt, das liegt mir nicht so^^
aber hab gehört das mörscher stadion ist baufällig^^
schlag als ausweichplatz die groß bobenheimer arena vor ;)
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