Montag, 25. April 2011
Eilmeldung / WM 2011
Es wird am Donnerstag um 19 Uhr ein kleines Ausweichturnier geben. Dieses geht einen Abend lang. Also wer Lust und Zeit hat entweder bei der Turnierleitung melden beziehungsweise bitte eine E-mail an billardverband@gmx.de senden.
Bodes
Donnerstag, 21. April 2011
Eilmeldung!
Entgegen den Gerüchten die WM solle traditionsgemäß wieder im Sommer statt finden wurde heute der angekündigte Ostertermin bestätigt!
Die Inoffizielle südwestdeutsche Pool Billard Weltmeisterschaft 2011 findet vom 26. bis 29 April, jeweils von 18 bis 22 Uhr im Klappstuhl in Worms statt!
Der Unkostenbeitrag beläuft sich auf 10 Euro pro Spieler!
Anmeldungen an billardverband@gmx.de oder an die (überraschend ernannte) Turnierleitung Daniel Bodes!
Eine ausführliche Berichterstattung wird es wegen zeitlichen Zwängen von mir nicht geben, ich hoffe darauf das sich meine Co Autoren diesem Event annehmen und/oder das ein Spieler die Geschehnisse in wenigen Zeilen festhalten kann. (Das war ein Aufruf!)
Mittwoch, 20. April 2011
Schwergewicht in Runde 2.
Ich höre mich schon an wie der von mir verhasst Sportreporter Frank Buschmann. Keine Ahnung von der Sportart, aber Hauptsache mal was gesagt. Runde2! Der zweite Kampf, Christian gegen Andy!
Vor dem Kampf war die Stimmung unter den Zuschauern eindeutig. Christian hat was auf den Rippen, er gilt trotzdem als sehr sportlich und lehrt unter anderem beim Badminton Fußball oder Billard seinen Gegnern das Fürchten. Doch bei diesem Match, beim Boxen? Sein Gegner Andy „The Scorpion“, 90 Kilogramm Muskeln auf zwei Beinen mit Sparringserfahrung, klar favorisiert! „Jetzt gibt’s was auf die Fresse“ war auf dem Publikum zu hören. Nicht wenige machten sich um Christians Gesundheit sorgen.
Der Gong ertönte, der Kampf begann! Andy ergriff sofort die Initiative, doch schon nach wenigen Sekunden schepperte Bigbears rechte Tatze über die Außenbahn an Andys Kopf, dieser begann überraschend an zu taumeln, Kampfkoloss Christian setzte gedankenschnell nach, noch zwei linke Aufwärtsharken, hier ging es zur Sache!! Und plötzlich musste man sich um Andy Sorgen machen. Dieser war agil, lies sich nicht einschüchtern, sah dass sich Christian bei seinen Angriffen hinter einer soliden Doppeldeckung verschanzte und versuchte es immer wieder mit Schlägen auf den Körper. Nach diesem fulminanten Auftakt schnauften erstmal beide durch. Gong, Andy wand sich Kopf schüttelnd ab und ging in seine Ecke, das hatte er sich sicher anders vorgestellt. Insgesamt eine spektakuläre erste Runde, von beiden Boxern!
Beide mit einem besonnen Start in die zweite Runde, Bigbear schaffte es mit seinen Schlägen der Führhand seinen Gegner auf Distanz zu halten und sah dabei aus wie eine Katze die mit einer Maus spielte. Höhepunkt der Runde: The Scorpion wurde schließlich durch wuchtige Schläge auf seine Deckung in die Ringecke gedrängt und darauf von Bigbear hinaus gestoßen. Punktabzug für Andy…zweifelhafte Entscheidung des Unparteiischen, denn Stoßen ist nicht boxen.
Das Finale des Kampfes blieb nichts schuldig! Andy ahnte, dass er auf den Zetteln der Punktrichter hinten lag und versucht in den dritten Runde noch mal alles. Er suchte die Lücke, suchte die Chance doch wurde dann von Bigbears rechten Pranke fast aus Mörsch gefegt. Puuhh! Christian dagegen übernahm die Kontrolle, lies sogar phasenweise seine Deckung fallen und guckte sich seinen Gegner genau aus. Dieser nun überfallartig mit wilden Schlägen! Kurz vor Ende drehte sich Christian einfach weg und sagte „Wlerfjhblul“, alle nur „WAS?“ er nochmal deutlicher: „Er blutet“. Dann der Gong. Überall fragende Gesichter, was jetzt?
Die Gesundheit der Kämpfer hat natürlich oberste Priorität, daher wurde im Vorfeld vereinbart, dass eine Blutung des Gegners als sofortigen KO gewertet wird. Zudem wurde auf Nachfrage klargestellt, dass nur der Ringrichter einen Kampf abbrechen kann. Nicht klargestellt wurde ob der Gong vor dem KO rettet. Christian wähnte sich als Sieger, der Ringrichter entschied nicht auf KO, sondern lies die Punkte auszählen…
Letztlich wurde Andy mit 2:1 Stimmen und knappem Punktevorsprung unter den Pfiffen der Zuschauern zum Sieger erklärt.
Der Geruch eines Skandals lag in der Luft, beide Kontrahenten nahmen es sportlich und gratulierten sich gegenseitig zu einem tollen Kampf. Redebedarf bleibt…
Die Interviews:
Christian Gandyra aka „BigBear“
P: Hattest du das Gefühl, perfekt auf den Kampf vorbereitet zu sein?
C.G: Nein, vor allem konditionell hätte ich mehr machen können.
P: Wusstest du, dass du unter anderem aus den oben genannten Grund, deinem Gegner unterliegen würdest?
C.G. Ich wusste, dass Andy besser trainiert ist als ich und auch mehr Kampferfahrung hat. Von daher war ich mir dessen bewusst einen harten Gegner vor mir zu haben, dem ich unterliegen würde. Allerdings dachte ich, das Ergebnis wäre eindeutiger.
P: Bist du enttäuscht?
C.G: Ja, da ich während dem Kampf dachte, ich würde punktemäßig vorne liegen.
Und dazu muss gesagt werden, dass der Kampf am Ende hätte abgebrochen werden müssen, da mein Gegner Andy geblutet hat und in den Regeln vereinbart war, dass dies zum Kampfabbruch führt. Der Schiri Daniel Bodes war wohl gekauft.
P: Bist du trotzdem zufrieden mit deiner Leistung?
C.G: Ja das bin ich, ich habe mich trotz meines schweren Gegners gut geschlagen und würde jederzeit wieder mit ihm in den Ring steigen.
C.G: Nachdem ich nun den Kampf nochmals auf Video gesehen haben muss ich sagen dass das Punktrichterurteil verschoben war! Ich bin ganz klar der eigentliche Sieger!
Andy "The Scorpion":
P: Dein Slogan war, „Tod dem Waschlappen“, empfandest du deinen Gegner wirklich als Waschlappen?
A: Nein, das war mehr ironisch gemeint, ich wusste das Christian ein harter Gegner werden würde.
P: Würdest du eine Revanche in Kauf nehmen?
A: Auf jeden Fall.
*Das Interview musste vorzeitig abgebrochen werde, da Andy leider gehen musste.
Am Donnerstag das Highlight, der Mädchenkampf Winkes gg. Katja!
Sonntag, 17. April 2011
Die große Mörscher Fightnight - ein Dreiteiler
Ja ich weiß, heute ist weder Dienstag noch Mittwoch, doch die Schuld an der neuerlichen Verspätung schiebe ich knallhart zu meiner Assistentin. Mit dem trockenen Verweis „Das sind sie ja von dir gewohnt“ nahm sie sich die Zeit die sie brauchte und lies mich damit genauso warten wie euch! Dafür geht’s jetzt auch…Schlag auf Schlag, versprochen.
Der Bodes des Todes hatte mit seinem Kampfnamen zunächst das Publikum auf seiner Seite, ansonsten verzichteten beide, vor allem bei Tino überraschend, auf großes Spektakel beim Einlaufen. Nervöser Kampfbeginn, beide sehr aktiv aber zunächst wirkungslos. El Pollo loco Tino schüttelte sich kurz nach einem Bodes‘ Leberhaken, nochmals nach einer Rechten an den Kopf, dann Ergriff Tino seinerseits die Initiative und hatte mit einer blitzschnellen rechten Geraden an Bodes‘ Kinn Erfolg. Dieser begann hörbar an zu Schnaufen, schon ein Konditionsproblem? Tino, der Größenvorteile genoss, konnte dem Kampf nicht seinen Stempel aufdrücken, sorgte aber mit gelungenen Kontern immer wieder für eine Raunen der Zuschauern und verschaffte sich so sichtliche Respekt und Selbstvertrauen. Bodes im Angriff, engagierter, doch Tinos Linke, dann seine Recht schnellten fast reflexartig und knallhart in ihr Ziel. Das nennt man wohl Wirkungstreffer. Pause.
In der zweiten Runde Tino abgeklärt in der Ringmitte, Bodes tänzelte, nein schnellte um ihn herum, doch musste dennoch harte Treffer einstecken, Pollo einfach präzise. Im Laufe des Duells und besonders in der dritten Runde wurde der Kampf immer unsauberer und schwerer zu beurteilen für den Unparteiischen und die Punktrichter. Immer wieder drehten sich beide nach einer Schlagfolge des Gegners weg, Tino mit einem satten Hinterkopftreffer, Bodes mit einem wirksamen Tiefschlag. Das war von beiden keine Absicht oder unsportlich, nur die Folge der Erschöpfung. Der Kampf verlangte beiden alles ab. Tino reklamierte nun nach jeder Schlagfolge. Unzufrieden wegen dem fehlenden KO? Tino nach einstimmigem Punktentscheid Sieger!
Die Interviews:
„Bodes des Todes“
Presse: Hast du dich körperlich auf den Kampf vorbereitet und wenn ja, wie?
D.B.: Da ich zeitlich sehr eingespannt war, war es mir leider kaum möglich zu trainieren.
P: Warst du der Meinung, dass du aufgrund der unterschiedlichen Größenverhältnisse im Nachteil warst?
D.B.: Nein, ich war mir von Anfang an bewusst, dass mein Gegner Tino 15 cm größer ist als ich, allerdings erschwerte seine Größe es mir, Kopftreffer zu landen, von daher fixierte ich mich mehr auf den Körper.
P: Möchtest du Revanche? Und wer wäre dein Wunschgegner?
D.B.: Ja, ich möchte auf jeden Fall Revanche und dürfte ich mir einen Gegner aussuchen, wäre es Thorsten!
"El Pollo loco"
P: Empfandest du den Kampf unfair, da du 15 cm größer bist als dein Gegner?
T.B:. Nein, ich fand ihn fair, da ich auch 15 Kilo leichter war als mein Gegner.
P: Warst du von Anfang an siegessicher?
T.B.. Ja, ich war mir ziemlich sicher, zu Anfang dachte ich noch, das ich ihn k.o. hauen würde, aber es war doch anstrengender als ich dachte. Trotz allem war er ein guter Gegner.
P: Hast du Kampferfahrung, machst du Sport?
T.B.: Nein habe ich nicht, Sport mache ich auch nicht, bis auf ein bisschen Fitness.
P: Würdest du eine Revanche akzeptieren?
T.B.: Ich bin eigentlich auf der Suche nach neuen Gegnern, aber wenn sich keiner findest, würde ich auch noch mal gegen ihn boxen, mein Wunschgegner wäre allerdings Thorsten.
Außerdem möchte ich noch einen großen Dank an meinen Trainier Andreas Lange aussprechen, der mich mental sowie physisch perfekt auf diesen Kampf vorbereitet hat.
P: Vielen Dank Tino.
Der Redaktion liegen leider nur sehr wenige Bilder vor. Falls noch jemand den ein oder anderen Gelungenen Schnappschuss hat bitte an billardverband@gmx.de
Entschuldigen möchte ich mich bei Anna für das gestohlene Foto. Ich weiß ich belaste unser Verhältnis weiter damit, aber ich hab ein Bild gebraucht. Bitte bitte lass uns wieder Freunde sein! :)