Es gibt wohl keinen Begriff der bei dieser WM mehr gebraucht wurde, Skandal! Ich wehre mich gegen die inflationäre Abnutzung meines Lieblingswortes und bezeichne das letzte Turnier aus mehreren Punkten einfach mal als nicht optimal.
Da sich die Turnierleitung erfrischend selbstkritisch zeigt bleibt hier die große Schelte erstmal aus, es folgte eine kurze Zusammenfassung.
Die Tische im Billardcafe Klappstuhl spiegeln das Fazit des Turniers wieder. Die Meldung die Tische wären neu bezogen stimmte nur zur Hälfte. Drei der Sechs Tische waren in Top Zustand, der Rest alles andere als das. Gespielt wurde auf allen.
Der Kulanzrahmen was die Spielansetzungen betrifft wurde dieses Turnier deutlich überzogen. ‚Kannst du heute nicht, spielst du morgen‘ – war mindestens einmal zu oft das Motto. Mit der Uhrzeit sollte man nicht so streng sein, es ist ein Amateurturnier und jeder hat noch Beruf, Studium und Familie. Allerdings muss bei allem Spielraum die grobe Planung schon eingehalten werden. Zwei Tage Gruppenspiele, Viertelfinale, dann Halbfinale und Finale. In diesem Rahmen sind, so finde ich, alle Verschiebungen und Verzögerungen ok, doch darüber hinaus darf es nicht gehen.
Ein weiterer Kritikpunkt bei der WM war das zu homogene Handicap! Wer hat noch gesagt, dass das Teilnehmerfeld enger zusammengerückt ist? Das Handicapsystem, welches auch durch meine Fürsprache eingeführt wurde, ist natürlich nur so gut (oder fair) wie die Rangliste. Auch hier stimmte die Turnierleitung einer Überarbeitung zu. Das Handicap muss einfach sensibler werden. Das würde man schon erreichen, wenn man über eine neue kaufmännische Rundung nachdenken würde. Über das Thema wird noch viel geredet werden, mehr davon bei der neuen Rangliste.
So manch eine Frage bleibt wohl unbeantwortet, wer hat an unserem Turnierberichtsbogen einen Zettel rausgerissen? Wer hat den Zähler bei der Partie Thorsten gegen Werner auf 2:2 verstellt?
Eines liegt mir noch am Herzen. Hier wird nichts gelöscht, nichts geschönt und nichts zensiert, wenn ich als Administrator doch eingreife und etwas lösche handelt es sich um eine Marketingstrategie um den Spannungsbogen zu steigern, um ein Experiment oder um Werbung und Spam. Falls urheberrechtliche Probleme auftreten bitten eine eMail…
Damit bleibt das Bigbearvideo!

