Entschuldigt erstmal die Verspätung, auch ein Reporter muss mal schlafen.^^
Wie Angekündigt fand sich vergangen Sonntagnachmittag die Billardgemeinde zu einem klärenden Gespräch im Keller der Winkes Residenz ein. Vor Ort warten neben Daniel W. noch Thorsten, Benni, Dany, Daniel B., Sofie und Christian.
Während die Mittagssonne ihren Weg nach Westen nahm suchten die Anwesenden einen Weg in die Zukunft. Insgesamt bleibt ein positiver Eindruck, wir haben uns denke ich alle an die Gesprächsregeln, die an Zimmerwänden der 5 Klasse hängen, gehalten. Die Befürchtungen im Vorfeld waren dagegen nicht gänzlich unbegründet. Dass ein Daniel Winkes durchaus provozieren kann ist ja allen bekannt, es wurde leider in einem kurzen Moment hangreiflich. Dany konnte sich jedoch nicht zwischen Faustschlag oder Ohrfeige entscheiden und dank Winkes‘ katzenartigen Reflexen wurde niemand verletzt.
Neben der Prügelei wurden folgende Dinge beredet und beschlossen:
Zum Unkostenbeitrag: Es gab zur vergangenen WM den Vorschlag statt pauschal 15 Euro von jedem Teilnehmer nur 10 Euro, und von den Viertelfinalisten weitere 5 Euro zu verlangen. Nachdem Winkes noch vor dem ersten Argument ankündigte in diesem Punkt stur bleiben zu wollen und sich auch andere für die bisherige „Pauschalzahlung“ aussprachen, war die Sache schnell entschieden, jedes weitere Wort wäre Verschwendung gewesen. Hier bleibt also alles beim Alten!
Öl nachzugießen oder Nachzutreten, das liegt fern meiner Absicht, ich nutz trotzdem mein Privileg Autor zu sein, und verliere nochmal ein paar Worte, weil mich Argument, die die Worte „Bestrafung“ oder „zusätzliche Kosten“ beinhalten zur Weißglut treiben! An die Viertelfinalisten, wo liegt der Unterschied, wo ist die Bestrafung, wo sind die zusätzlichen Kosten, ihr zahltet so oder so 15 Euro??
Zum Handicap: Wie waren uns alle einig, das Handicap soll unterschiedliche Leistungsstärken ausgleichen und einen ausgeglichenen Wettkampf ermöglichen. Hier endete zunächst die Einigkeit, es folgte eine hitzige Debatte. Die Gesamtrangliste soll nicht entwertet werden, die Handicapregelung soll dem erweiterten Spitzenfeld Rechnung tragen, das Handicap soll nicht Spielentscheidend sein, wie soll man Leistungsstärken objektiv und fair einschätzen können usw.
Letztlich blieb zur Auswahl, das Handicap wie bisher nach dem Ranglistenplatz zu bestimmen oder das, wie ich es im vorherigen Artikel genannt habe, „Think’sche Beberle Modell“. Daniel, der im Vorfeld noch sagte es gäbe keine Vernünftige Alternative zum bisherigen Modus, war im Laufe des Wortgefechts sichtbar in sich gekehrt und nachdenklich geworden. Es kam zur Abstimmung, 5:0 bei zwei Enthaltungen für das neue Model!
Das Handicap errechnet sich nun also wie folgt: Die Durchschnittliche Punktzahl (Gesamtpunkte durch Turnierteilnahmen) mal dem Ranglistenplatz zugeordnetem Multiplikator. Ab Komma 5 wird aufgerundet!
Zur Setzliste: Gerade in Zusammenhang mit der ursprünglichen Handicapverteilung wurde die geplante Setzliste bei dem bevorstehenden Masters scharf kritisiert. Da in Sachen Handicap eine faire und überzeugende Lösung gefunden wurde und damit zumindest auf dem Papier jeder eine Chance gegen jeden hat, löste sich der Widerstand von selbst. Es wird wohl eine Setzliste geben!
In der Folge wurden noch Anregungen und Ideen ausgetauscht. Ein vergessenerr, untergegangener Brauch Urkunden an die Gewinner auszugeben soll wiederbelebt werden. Zur nächsten WM wird zudem ein Wanderpokal eingeführt!
Ein weiteres Thema, das wohl einen eigenen Artikel bekommen wird, wurde zur Sprache gebracht. Es kam in der Vergangenheit hin und wieder die Frage auf warum eigentlich immer nur „Inoffiziell“? Es gibt Bestrebungen unsere nun fünfjährige Gemeinschaft in einen offiziell eingetragenen Verein umzuwandeln. In welcher Form und ob so etwas zustande kommt (kommen kann) und wie professionell wir eigentlich werden wollen, ist bisher nicht geklärt. Aber man kann diesen Sonntag wohl so etwas wie einen Grundstein nennen.
Ich muss mich nun sputen und komme damit endlich zum Ende. Wie gesagt, die Themen zum Schreiben gehen mir vorerst nicht aus, es wird die nächsten Wochen noch einiges zu lesen geben.
Abschließend möchte ich sagen, falls es das Inoffizielle tatsächlich einmal zu einem Verein schaffen sollte darf nicht nur am grünen Tisch Harmonie und Akzeptanz herrschen. Wir müssen alle unsere Sturheit überwinden.
4 Kommentare:
man merkt gleich, dass wir heute turnier hatten, nur 10 besucher heute^^
Hallo Herr Presseagent, wann kommt denn die Berichterstattung zum Master??? :)
der bericht kommt (spärstens) morgen!
er ist eignetlich schon seit mittwoch fertig.
ich muss nur paar sachen rauskürzen und mir überlegen wieviel ich mir denn eigentlich erlauben kann.
aber keine sorge, die gekürzten sachen kommen als weihnachtsspecial am ende des jahres^^
Na, da bin ich ja schon gespannt auf der Special!
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